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Gedanken zum Welt-Milchtag

Der heutige “Weltmilchtag” ist eine gute Gelegenheit, den weltweit geschundenen Kühen und Kälbern eine Stimme zu geben.

“Produktion” von Kuhmilch

Die “Produktion” von Kuhmilch ist mit immensem Leid für die Tiere verbunden. Das Neugeborene Kalb wird nach der Geburt von seiner Mutter getrennt, denn wir wollen ja die Milch haben, die eigentlich dem Kalb zusteht. Beide rufen danach tagelang im Minutentakt nacheinander. Das Kalb endet nur wenige Monate nach seiner Geburt als Kalbfleich auf einem Teller.
Die Milchkühe sind derart hochgezüchtet und auf hohe Milchleistung “optimiert” – ihr Euter ist bis zu fünffach vergrößert – dass sie große Schmerzen und Entzündungen haben. Hiergegen werden den Tieren große Mengen Antibiotika verabreicht. In der Nutztierhaltung werden übrigens mehr Antibiotika eingesetzt, als in allen deutschen Krankenhäusern zusammengenommen.
Leider behebt auch die Bio-Haltung von Milchkühen keines der grundlegenden Probleme. Vielleicht wird etwas weniger Antibiotika eingesetzt, die Tiere leiden ansonsten aber leider genau gleich wie in der konventionellen Haltung.
Wer mehr über Milch wissen will: “Milch” auf youtube eingeben.

Milch für Erwachsene?

Außerdem stellt sich die grundlegende Frage: Wenn wir schon im Erwachsenenalter noch Milch trinken, die aufgrund ihrer Nährstoff- Zusammensetzung und enthaltener Wachstumshormone nur für Neugeborene geeignet ist, warum trinken wir dann nicht die Milch unserer eigenen Spezies?
Warum empfinden wir es als “normal”, als erwachsene Menschen die Muttermilch einer fremden Spezies zu trinken, und als “abartig”, die Muttermilch der eigenen Spezies zu trinken?
Ist doch irgendwie nicht logisch, oder?